Hotelbranche zählt auf Internet Marketing – NetHotels bindet als fünfte Region das Ötztal ans Netz an

Weitere Regionen stehen vor der Eröffnung

Der Winter 1998/99 leitet im Ötztal ein neues Zeitalter ein. Unter dem Motto "Wir verbinden Welten", öffnet die Skiregion Sölden nicht nur ein "golden gate" zu neuen Gletscherskigebieten, sondern auch das Tor zum internationalen Gästestrom. Ab Februar 1999 ist das Zimmerangebot der rund 1.000 Beherbergungsbetriebe des Ötztals über das NetHotels System weltweit abrufbar.

Somit eröffnet NetHotels, nach Wien (mit 317 Hotels), Salzburg (256 Hotels) und Innsbruck (504 Hotels) und Graz/Thermenregion (ca. 400 Hotels) mit dem Ötztal (ca. 1.000 Betriebe) die fünfte Region und macht damit alle kategorisierten Betriebe der jeweiligen Region über Internet-Technolgie weltweit buchbar.

Die neue NetHotels Region Ötztal wird in Kooperation mit dem Ötztaler Reisebüro - wie auch die Region Innsbruck - von der Fa. Hoga Net, Anton Isser geleitet. Zu seinem Team zählen Büroleiterin Claudia Waldbrunner, Marketingleiter Nikolai Dulnig und Markus Köll, der für die Technik verantwortlich zeichnet.

Telefon 0512-34 26 32-0, e-mail:office@innsbruck.nethotels.com

Gegründet wurde das Unternehmen "NetHotels" 1995 in Wien von dem Ehepaar DI Brigitte und Hans Jürgen Pfisterer gleichzeitig mit einem virtuellen Incoming Reisebüro, das von Anfang an gute Umsätze erwirtschaftete. Ein Jahr später ging die junge Firma mit dem NetHotel Reserver online. Damit nahm das erste one-line Informations- und Reservierungssystem Österreichs seinen Betrieb auf. Ab diesem Zeitpunkt sind alle in Wien kategorisierten Beherbergungsbetriebe via Internet buchbar.

Im Dezember 1997 entscheidet sich auch der Tourismusverband "Wien Tourismus" für den NetHotel Reserver, um die per Internet eingehenden Buchungen bearbeiten zu können. Schon nach einer kurzen Probephase zeigte der Betrieb durchschlagenden Erfolg. "Die NetHotels Partner erwirtschafteten im Jahre 1998 20 Millionen Schilling", erklärt Hans Jürgen Pfisterer, Eigentümer und Sprecher der Österreichischen Tourismusplattform NetHotels, "auch verlängert sich bei den online Buchungen die durchschnittliche Aufenthaltsdauer um etliches. Beim Wien Tourismus, die das System für eigene Buchungen einsetzen, um einen halben Tag (von 2,5 auf 3 Nächte)".

Weltweit und rund um die Uhr präsent
Sobald NetHotels eine touristische Destination erschließen, werden prinzipiell alle konzessionierten Beherbergungsbetriebe der Region im NetHotels-System erfaßt. Wobei alle Destinationen unabhängig voneinander arbeiten. Jede Region wird als eigenes NetHotels ReServer Profit Center von einer privaten Firma gemanagt, wobei Hans Jürgen Pfisterer vor der Vergabe vom touristischen Know-How des neuen Kollegen überzeugt sein muß.

Jeder Hotelier kann bei NetHotels Mitglied werden. Mit einer geringen Marketinggebühr, gestaffelt nach Zimmeranzahl des Hauses, und einer Provision pro durchgeführter Buchung, sichert sich der Hotelier alle Vorteile eines der international besten Reservierungssysteme. NetHotels-Partnerbetriebe sind im virtuellen Katalog optisch dargestellt, somit weltweit rund um die Uhr präsent und online sicht- und buchbar. Jeder Beherbergungsbetrieb bekommt eine kostenlose Homepage und alle "Partners of NetHotels" haben die Möglichkeit, online die neuen Informationsmedien zu nutzen – ein individuelles und äußerst kostengünstiges Verfahren, um neue Gästeschichten anzusprechen. Es zeigt sich, daß über NetHotels erfolgte Buchungen einen höheren Zimmerpreis erzielen. In Wien mit ATS 1.200.- fast das doppelte vom durchschnittlichen Zimmerpreis, der ATS 650,- beträgt. Der durchschnittliche NetHotels - Zimmerpreis in Salzburg betrug 1998 ATS 1.213.-.

Auch Reisebüros werden mit einem Tool im NetHotels System bedacht, um Firmenkunden und Urlauber online buchen zu können. Durch den speziellen Aufbau der Reisebüro-Buchungsmaske kann der Countermitarbeiter im Reisebüro telefonische on-line Buchungen durchführen. Dabei kann er zwischen den einzelnen Funktionen hin- und herspringen, ohne die Buchungsmaske verändern zu müssen.

Neue Perspektiven beim Buchen
Die Vorgangsweise ist für den Gast denkbar einfach: Sucht ein Interessent ein bestimmtes Hotel, kann er per e-mail oder auf herkömmlichen Weg per Fax oder telefonisch seine Wünsche bekanntgeben. Diese Nachricht geht unmittelbar an die Mitgliedsbetriebe bzw. an NetHotels, von wo sie direkt an den in Frage kommenden Betrieb weitergeleitet wird. In kürzester Zeit erhält der Gast per e-mail ein Offert. Durch die Angabe seiner Kreditkartennummer bestätigt der Kunde die Buchung. Allein in Wien wurden im Jahr 1998 17.000 Anfragen bearbeitet und Buchungen in über 220 Betrieben durchgeführt. Der enorme Vorteil dieses Systems erwies sich bei der New Beetle Präsentation in Innsbruck, als offiziell keine Zimmer mehr zu bekommen waren. NetHotels Innsbruck schaffte innerhalb kürzester Zeit das schier Unmögliche: Alle Gäste bekamen ihre Quartiere: Via e-mail konnten die Zimmer der gewünschten Zimmer rasch ausforscht und gebucht werden.

Von den Annehmlichkeiten des Internet Marketings konnte sich auch der Innsbrucker Gastronom Markus Rimml überzeugen, als er in Wien für sich selbst ein Zimmer buchen wollte. "Ich war von dem angebotenen Internet Dienst sehr angetan. Via Computer konnte ich mir die Zimmer anschauen. Auch ein Lageplan des Hotels wurde gezeigt. So konnte ich das Hotel meinen Ansprüchen entsprechend optimal auswählen."

Sicher ist, daß NetHotels optimale Buchungsmöglichkeiten bietet und ein unentbehrliches Management Instrument für Hotels, Regionen, Incomer usw. darstellt. Weitere NetHotels Regionen werden in den nächsten Wochen eröffnet. ©2000 NetHotels Travel Software Technology GmbH